Berühmte Kühe

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Die wohl berühmteste und bekannteste Kuh in und um Deutschland ist die lila Milka-Kuh...

Eine Tafel Milka-Schokolade

Eins soll schon mal vorweg gesagt werden: Es gibt in der Natur keine lila Kühe. Für die ersten Werbespots jedoch wurden die Kühe auf einer Seite mit wasserlöslicher Farbe angemalt. Heutzutage wird die Kuh mit Hilfe von Computern nachträglich retuschiert. Auch ist es falsch, dass die meisten Kinder glauben, Kühe seien lila. Verschiedene Studien haben das Gegenteil bewiesen. Die Presse hat es jedoch häufig anders wiedergegeben.

Bereits die erste Verpackung der Milka Schokolade 1901 war lila und wurde von einer damals noch schwarz-weißen Kuh in den Alpen geziert. Die Kuh sollte die Alpenwelt und Alpenmilch verkörpern und somit die Heimat der Marke Milka. Inspiriert von dem Motto "Mache das Fremde vertraut, verfremde das Vertraute" färbte Milka nicht nur die Verpackung, sondern auch den Werbeträger - die Kuh - lila ein, um auf die Schokolade aufmerksam zu machen. Nachdem in der ersten Printwerbekampagne noch viele andere Gegenstände wie Tannenbäume und Ballons lila waren, wurde später nur die Lila Kuh übernommen. "In den Alpen ist die Luft reiner, das Wasser klarer und das Gras grüner. Deshalb geben die Kühe bessere Milch. Bessere Milch gibt bessere, zartere Schokolade." Diese Aussage ist der Wegbereiter für die Lila Kuh in den Alpen und seitdem prägt sie die Werbung für Milka.

Im Jahr 1973 erscheint der erste Milka Werbespot mit der Lila Kuh, wofür die Frankfurter Agentur Young & Rubicam eine Gold-Auszeichnung vom Art Directors Club erhielt. Ein einfacher Werbegag, der sich bezahlt gemacht hat. Fast 400 Millionen Tafeln verkauft der Hersteller "Kraft-Food" im Jahr. Das sind im Schnitt fünf Tafeln für jeden Deutschen Bundesbürger. 98 Prozent der Deutschen kennen diese lila Milka-Kuh. Tausende von Kindern wollten sie auch schon in den Alpen besuchen. Und für viele von uns war Milka die erste Kuh überhaupt, die wir zu Gesicht bekamen. Ihre Beliebtheit kennt kaum Grenzen. Diverse Fanklubs sorgen sich um ihr Wohlergehen und wer die Milka-Kuh immer um sich haben will, kann sie auch auf Bettwäsche oder als Plüschtier kaufen.

Weitere Informationen findest du unter www.milka.de.



In anderen Länder - zum Beispiel Indien - sind die Rinder heilige Tiere

Heilige Kuh in Indien

Rund 220 Millionen "heilige" Tiere leben in Indien. Dort glaubt man, dass in jeder Kuh die göttliche Seele eines Menschen wiederkehrt und die Tiere dürfen dort nicht getötet werden. Sie gehören zum täglichen indischen Straßenbild und haben selbst auf den viel befahrenen Straßen stets Vorfahrt, schließlich werden die Kühe von den Hindus als heilige Wesen verehrt. Wer einer Kuh das Leben nimmt, hat nach hinduistischem Glauben einen Mord begangen. Vor gut zwanzig Jahren wurde eine solche Tat noch mit dem Tode bestraft, mittlerweile wurde das Strafmaß auf lebenslange Haft reduziert.

Aber nicht alle Kühe haben ein leichtes, schönes Leben. Viele der Tiere müssen auf den Feldern hart arbeiten, bekommen wenig Nahrung und kümmern vor sich hin.



Ferdinand der Stier (Ein Klassiker unter den Kinderbüchern)

Ferdinand der Stier (Kinderbuch)

Es war einmal in Spanien ein junger Stier, der hieß Ferdinand. Der kräftige Ferdinand ist anders als die anderen Stiere: am liebsten sitzt er einfach ruhig unter seiner Lieblingskorkeiche und beschnuppert Blumen. Doch ausgerechnet als Kampfstiere ausgesucht werden, sticht ihn ein Insekt, und er zeigt sich von einer ganz untypischen furchterregenden Seite... Prompt landet er in der Arena von Madrid.

Der Autor ist Munro Leaf alias John Clavert Mann; Illustrationen von Robert Lawson. Das Buch erschien erstmals 1936 zurzeit des spanischen Bürgerkriegs und war lange Zeit in Spanien verboten. Walt Disney hat die Geschichte 1938 verfilmt. Übersetzt wurde die Geschichte von Ferdinand in über 30 Sprachen und mehrmals vertont sowie als Musical aufgeführt.



Die springende Kuh Sybille

Seit dem 28. Februar 2004 zählt auch die Kuh Sibylle zu den berühmten Kühen - zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An jenem Abend präsentierte Thomas Gottschalk wieder die TV-Sendung "Wetten, dass...?" live aus Klagenfurt. Diesmal wurde eine Kuh von den Zuschauern zum Wettkönig gewählt. Die aus der Schweiz stammende Kuh Sybille und ihr 55-Jähriger Besitzer Bauer Bruno Isliker traten zur Außenwette im eigenen Stall an. Sibylle ist über mehrere Hürden gesprungen, und ihr Besitzer saß dabei auf ihr drauf und hielt dabei ein Glas frisch gemolkener Milch in der Hand.

«Dass der Winterthurer Tierlehrer Bruno Isliker Weltruhm erlangte, verdankt er einer Idee von Swiss-Life-CSI-Co-Präsident Urs Theiler, ihn mehr spaßeshalber gebeten hatte, zu zeigen, dass Sprünge auch mit einer Kuh möglich seien. Also rettete Bruno Isliker die braune Kuh Sybille vor dem Metzger, noch ohne zu wissen, dass sie sich als Glücksgriff erweisen sollte: "Sybille kann zwar ziemlich stur sein, aber wenn es drauf ankommt, ist sie immer voll dabei." Die springende Kuh feierte ihre Premiere am Swiss Life CSI 2001 und wurde durch den Auftritt in der Fernsehsendung "Wetten, dass...?" so berühmt, dass sie sogar Angebote aus Las Vegas und China erhielt. Heute zählt Sybille zwölf Jahre und hat damit ein Alter erreicht, in dem die meisten ihrer in der Milchproduktion tätigen Artgenossinnen das Zeitliche segnen müssen. Doch die braune Schönheit möchte am Donnerstag des Swiss Life CSI (26. Januar 2006) das Unmögliche möglich machen und innerhalb der Show mit ihrem Sprung einen neuen Weltrekord aufstellen. Dabei will sie ein 60 Zentimeter hohes Hindernis überspringen, während die 18-Jährige Andrea Helbling auf ihrem Rücken steht. Seit Anfang November trainiert Sybille intensiv auf den Weltrekordversuch hin und ist inzwischen bei einer Höhe von 55 Zentimeter angelangt.»
(Quelle: http://www.horses.ch)



Das Tierkreiszeichen Stier

Tierkreiszeichen Stier

Die Tierkreiszeichen (auch Sternzeichen genannt) teilen den Jahreslauf der Sonne in zwölf Abschnitte zu 30 Grad, die für die abendländische Astrologie eine wichtige Rolle spielen. Ihre Namen beruhen auf den zwölf Sternbildern der Ekliptik, mit denen sie vor 2500 Jahren deckungsgleich waren.
Die Astronomie kennt zwölf (von insgesamt 88) Sternbilder, die die gleichen Namen tragen wie die zwölf Zeichen des Tierkreises. Hieraus ergibt sich leicht ein Irrtum. Es muss für die astrologischen Betrachtungen genau nach Sternbildern und Tierkreiszeichen unterschieden werden. Die Sternbilder sind Gebilde von Fixsterngruppen, die sich, wenn auch sehr langsam, gegen den als feststehend definierten Tierkreis verschieben (oder auch umgekehrt). Wenn man von dem Tierkreiszeichen einer Person spricht, meint man im Normalfall dasjenige, in dem die Sonne (seltener der Aszendent) zum Zeitpunkt seiner Geburt stand. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind nicht an die Jahreszeiten, sondern an ganze Jahre gebunden und wechseln nur einmal jährlich zum chinesischen Neujahrsfest.
(Quelle: http://de.wikipedia.org)

Jeder von uns kennt ja die unzähligen Horoskope in den Zeitungen, hier mal ein paar allgemeine Angaben zum Sternzeichen Stier (21. April - 20. Mai):
"Nur immer mit der Ruhe," sagt bedächtig der Stiermensch, "Wer langsam reift kommt grad so weit." Der Stier überstürzt die Dinge nicht, zuerst muss alles gründlich überlegt werden. Er ist zäh, ausdauernd und arbeitet bedacht an seinen Zielen. Doch die eigenen Ziele sind meistens nur ihm bekannt, denn der Stier spricht nie so recht darüber, was er vorhat. Er ist etwas verschlossen und nur gegenüber äußerst zuverlässigen Personen lässt er mal etwas durchblicken. Der Stier genießt seine heimliche und stille Freude, deshalb kann er auch beharrlich schweigen.
(Quelle: http://www.astroschmid.ch/tierkreis/stier1.htm)

Berühmte Stiere sind:
Königin Elizabeth II. (21. April 1926), Wladimir Iljitsch Lenin (22. April 1870), William Shakespeare (23. April 1564), Barbra Streisand (24. April 1942), Al Pacino (25. April 1940), Alfred Krupp (26. April 1812), Hans-Joachim Kulenkampff (27. April 1921), Penélope Cruz (28. April 1974), Michelle Pfeiffer (29. April 1958), Verona Pooth (30. April 1968), Oliver Bierhoff (1. Mai 1968), Axel Springer (2. Mai 1912), David Beckham (2. Mai 1975), James Brown (3. Mai 1933), Friedrich Arnold Brockhaus (4. Mai 1772), Karl Marx (5. Mai 1818), Sigmund Freud (6. Mai 1856), Johannes Brahms (7. Mai 1833), Henry Dunant (8. Mai 1828), Adam Opel (9. Mai 1837), Nick Heidfeld (10. Mai 1977), Salvador Dali (11. Mai 1904), Rolf Zuckowski (12. Mai 1947), Stevie Wonder (13. Mai 1950), Robert Pattinson (13. Mai 1986), Claude Dornier (14. Mai 1884), Mark Zuckerberg (14. Mai 1984), Pierre Curie (15. Mai 1859), Pierce Brosnan (16. Mai 1953), Udo Lindenberg (17. Mai 1946), Johannes Paul II. (18. Mai 1920), Thomas Gottschalk (18. Mai 1950), Kemal Atatürk (19. Mai 1881), Joe Cocker (20. Mai 1944) und viele weitere mehr.



Die Kuh Paula

Paula's Pudding

Die sympathisch coole Kuh Paula ist tierisch gut drauf, denn Dr. Oetker zaubert ab dem 1. Januar 2006 aus ihrer Milch einen leckeren Pudding für Kinder. "Paula's" gibt es zunächst in zwei Geschmacksrichtungen: Paula's Vanille-Pudding mit Schoko-Flecken und Paula's Schokolade-Pudding mit Vanille-Flecken.
Paula's ist ein Pudding sowohl für Mädchen und Jungen, vor allem aber für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Und nicht nur bei den jungen Genießern kommt Paula's gut an - auch die Eltern sind über den kindgerechten Genuss begeistert, denn der köstliche Pudding enthält mit Calcium und Vitaminen das Beste aus der Milch, hat 3,9% Fett auf 100g und ist ohne Konservierungsstoffe. Paula's zeichnet sich durch eine natürliche Cremigkeit aus, die bei Klein und natürlich auch bei Groß ankommt. Das Besondere an dem Pudding: seine "Kuh-Flecken". Durch eine spezielle Technologie ist es Dr. Oetker gelungen, die Kuh-Flecken im Pudding entstehen zu lassen. Diese machen Paula's somit zu einem einzigartigen Produkt. Der transparente Becher gibt den Blick frei auf die Kuh-Flecken, macht somit sofort Appetit auf den Pudding.
(Quelle: http://www.oetker.de - Presseinformationen)

Verschiedene Spiele von und mit der Kuh Paula findest du unter www.oetker.de (unter Produkte - Gekühlte Desserts - Paula's Pudding). Weiterhin gibt es dort auch die Kuh als Stofftier oder ein T-Shirt mit Paula in der Stöberecke des Shops.



Mama Muh

Kinderbücher von Jujja Wieslander mit Bildern von Sven Nordqvist aus dem Oetinger Verlag:

Mama Muh geht schwimmen Mama Muh liest Mama Muh feiert Weihnachten Mama Muh braucht ein Pflaster Mama Muh und der Kletterbaum Mama Muh will rutschen Mama Muh räumt auf Mama Muh baut ein Baumhaus Mama Muh und die Krähe Mama fährt Schlitten Mama schaukelt

Die meisten Geschichten sind auch als Hörbuch auf Audio-CD oder Hörkassette erhältlich.

Außerdem gibt es noch zwei Spiele-CD-ROMs für den Computer:

Außerdem sind einige Sammelbände sowie ein Puzzle und eine DVD erschienen.



Paralympics-Maskottchen "Fu Niu Lele" (Peking 2008)

Paralympics-Maskottchen 2008

Genau zwei Jahre vor der Eröffnung der 13. Paralympischen Spiele 2008 in Peking ist das Maskottchen für die Weltspiele der Behinderten vorgestellt worden. Vor der Kulisse der Chinesischen Mauer in Peking wurde "Fu Niu Lele", ein künstlerisch gezeichneter lustiger junger Büffel, der Öffentlichkeit präsentiert. Das chinesische Wort "Fu Niu" heißt auf deutsch "Büffel des Glücks", und "Lele" bedeutet Freude. Das Design des Büffels ist geprägt von der chinesischen Kultur und verkörpert die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Die Paralympics finden im Anschluss an die Olympischen Spiele 2008 in Peking statt.
Angeboten werden Stofftiere, Anstecknadeln, Porzellanwaren, Schreibutensilien, Kleidung, Schlüsselbänder und -anhänger. Alle Produkte dürfen nur von autorisierten Händlern verkauft werden. Zunächst wird es nur 50 verschiedene Fu-Niu-Lele-Artikel geben, bei Bedarf will das Organisationskomitee aber weitere Artikel entwickeln.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Webseite zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking (in englischer Sprache).


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