Berühmte Kühe

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Anton Kuh (Journalist)

Geboren wurde Anton Kuh am 12. Juli 1890 in Wien, gestorben ist er am 18. Januar 1941 in New York. Unter seinem eigenen Namen und unter dem Pseudonym "Yorick" veröffentlichte Anton Kuh u. a. Satiren und kurze Prosastücke in denen er sich im Sinne von Pazifismus und Demokratie ebenso kritisch wie witzig mit seiner Zeit auseinander setzte. Bekannt war Kuh vor allem als Vortragskünstler. Einer seiner bekanntesten Texte ist "Der Affe Zarathustras" (1925).



Ochsenweg in Schleswig-Holstein

Vom 14. bis ins 19. Jahrhundert fanden zwischen Viborg in Jütland (Dänemark) und Wedel bei Hamburg im Frühjahr umfangreiche Viehtriebe statt, um die größeren Städte mit Fleisch zu versorgen. Der Zoll registrierte in manchen Jahren bis zu 50.000 Ochsen. Es wurden ältere, schon bestehende Wege genutzt, hauptsächlich über die trockenen Heide- und Sanderebenen der Geest. Nördlich Hamburg teilt sich der alte Fernweg in eine östliche und eine westliche Strecke. Viele wichtige schleswig-holsteinische Städte liegen entlang des historischen Ochsenweges, so zum Beispiel Flensburg, Schleswig (und vorher Haithabu), Rendsburg und Neumünster.
Weitere Informationen: Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte oder bei Marsch & Förde.



Ochsenhausen

Ochsenhausen ist eine Stadt in Oberschwaben, Baden-Württemberg.
Internetseite: Stadt Ochsenhausen



Die größte Kuh der Welt

Die größte Kuh der Welt

Die größte Kuh der Welt steht in Dalaas, einem kleinen Touristenort im Vorarlberg (Österreich). Sie ist 9 Meter lang, 6 Meter hoch, 2,5 Meter breit und wiegt etwa 4,5 Tonnen und hört liebevoll auf den Namen Elli ("echt Ländle lieb ich"). Erbaut aus Fichtenholz von der Landjugend Jungbauernschaft Vorarlberg (LJ-JB). Mit der Aktion "Landjugend ist KUHLT - wir bauen die größte Kuh der Welt" zeigte die LJ-JB, dass man mit vereinten Kräften jeden Rekord und scheinbar unmögliches schaffen kann. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von mehreren Unternehmen der Umgebung.
(Foto mit freundlicher Genehmigung der LJ-JB)

Zur Zeit (April 2007) ist die Kuh allerdings im Winterquartier und für die Öffentlichkeit nicht zu sehen.



Lamborghini Emblem

Dem Bauernsohn Ferrucio Lamborghini fehlte es an Liebe zum Acker und Vieh, er stand mehr auf Technik und verdiente sein Geld nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Bau von Traktoren. Und kaufte sich teure Sportwagen. Doch die waren ihm alle nicht gut genug. Also beschloss er den perfekten Renner selbst zu bauen. Das war 1963. Als Marken-Emblem wählte er den Stier, sein Sternzeichen.
Weitere Informationen: Lamborghini bei Wikipedia



Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse

Bulle und Bär, die Synonyme für Hausse und Baisse, sind für jeden Anleger ein Begriff. Der Bulle steht an der Börse für steigende Kurse und Optimismus, der Bär für fallende Kurse und Pessimismus. Sie spiegeln das Auf und Ab der Kurse, den ständigen Kampf des Bullen gegen den Bären. Obwohl besonders gerne an der New Yorker Börse beide Tiere zur Argumentation herangezogen werden, stammen die Figuren nicht von dort, sondern aus London. Leute die auf sinkende Kurse setzten, nannte man "bear skin jobbers". Es waren Händler, die das Fell des Bären verkauften, bevor sie ihn erlegt hatten. Bullisch ist der Markt, wenn die Kurse nach oben gehen.



Liebfrauenmilch

Liebfrauenmilch ist keine Milch von Tieren, sondern eine Bezeichnung für einen Qualitätswein aus Deutschland, der heute weltweit exportiert wird. Historisch geht der Name auf die Weinberge der Liebfrauenkirche in Worms / Rheinhessen zurück, die im 19. Jahrhundert den Ruf dieses Weines begründet haben. Damals durfte diese Bezeichnung nur verwendet werden, wenn die Trauben in dem Bereich "soweit der Turm der Liebfrauenkirche seinen Schatten werfe" wuchsen.



Pfingstochse

An Pfingsten (50 Tage nach Ostern) wird zum ersten Mal das Vieh auf die Alm getrieben. Der Ochse, der die Rinderherde anführt, wird besonders festlich mit Blumen, Stroh, Kränzen und Kuhglocken geschmückt und in einem feierlichen Zug bzw. einer Pfingstprozession durch die Gassen oder über die Felder getrieben. Der Ausdruck "geputzt wie ein Pfingstochse" geht auf diesen Brauch zurück, und man bezeichnet damit jemanden, der auffallend und übertrieben elegant angezogen ist.
In manchen Gegenden - zum Teil auch heute noch - wurde der reich dekorierte Ochse danach oder am nächsten Tag geschlachtet und verspeist (Ochsenschmaus). Dieser Brauch erinnert vermutlich an eine Opferhandlung.



Kuhreiher

Der Kuhreiher ist natürlich kein Rind, sondern gehört zur Familie der Reiher. Er hat Ähnlichkeit mit dem Rallenreiher, ist jedoch etwas dunkler und größer. Zur Brutzeit trägt er Federbüschel auf dem Kopf. Sein Rücken ist rotbräunlich gefärbt. Häufig bewegt er sich zwischen Viehherden, auch setzt er sich gerne weidenden Tieren auf den Rücken.



Einige weitere Tiere mit 'kuhlen' Namen

Kuhfisch (Fisch), Kuhstärling (Vogel), Milchfisch (Fisch), Ochsenfrosch (Frosch), Bullen- oder auch Stierhai (Hai), Kuhantilope (Antilope), Kuhnasen- oder Kuhkopfrochen (Rochen)


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