Wissenswertes

Interessantes über Kühe, Kälber, Rinder und der Kuhmilch kurz und knapp in Stichworten



Können Kühe schwimmen?

Zeitungsartikel: Deutsche Kühe gehen unter

Die Frage kann man ganz klar mit JA beantworten. Der Artikel, den ihr auf der recht Seite sehen könnt, war nur ein Aprilscherz einer großen deutschen Tageszeitung. Kühe sind zwar wasserscheue Tiere, aber sie können mehr oder weniger gut schwimmen - zumindest laufen sie nicht voll oder gehen unter.

Selbst in einer großen Fernsehquizsendung wurde es fehlerhaft dargestellt. Wahrscheinlich haben die Redakteure ihre Information von den zahlreichen Internetseiten, die das Gerücht schon seit Jahren erfolgreich verbreiten.

Übrigens können die meisten Säugetiere schwimmen. So können Katzen durchaus schwimmen, tun es aber nur in Notsituationen, wie einige andere Tiere auch. Wildschweine sind sehr gute Schwimmer; Elefanten (benutzen den Rüssel als Schnorchel), Flusspferde, Nashörner, Bären und Tapire, Lemminge und Faultiere sind gute Schwimmer.
Giraffen und Menschenaffen können gar nicht schwimmen. Gorillas, Orang-Utans und sogar Seelöwen müssen genauso wie wir Manschen das Schwimmen bzw. das Luftholen im Wasser erst lernen.

Weitere Informationen unter anderem auf der Wikipedia-Seite Enzyklopädie der populären Irrtümer.



Der Stier und die Farbe Rot...

Wie viele andere Tiere auch haben Rinder ein weitaus anderes Sehvermögen als Menschen: Sie können Farben nicht erkennen und sehen nur schwarz/weiß. Es ist ebenso ein Irrtum, dass der Stier auf ein rotes Tuch besonders gereizt reagiert. Es sind vielmehr die schnellen Bewegungen des Tuches und der Stich des Picadors, die den Stier reizen. Für die Zuschauer ist das rote Tuch natürlich eine starke emotionale Aufladung. Ursprünglich war das 'muleta' genannte Tuch weiß. Da das Blut des Stieres die 'muleta' während der 'faena', dem letzten Drittel des Kampfes, verfärbte, wurde ihre Farbe der des Blutes angepasst.



Milchmädchenrechnung

Eine Milchmädchenrechnung ist eine auf Trugschlüssen beruhende Rechnung und wird gerne als eine Umschreibung von unlogischen Argumentationen oder fehlerhaften Gedankenketten verwendet. Der Begriff geht vermutlich auf die Fabel 'Die Milchfrau' von Johann Wilhelm Ludwig Gleim zurück. Erzählt wird die Geschichte einer Bauersfrau, die sich auf dem Weg zum Markt bereits vorstellt, was mit dem Erlös für die Milch alles machbar wäre, dann aber stolpert und die Milch verschüttet. Ihre Milchmädchenrechnung ist nicht aufgegangen.



Warum ist der Kuh-Look so beliebt?

Der Kuh-Look

Man vermutet, dass die Kühe durch ihren freundlichen Charakter so beliebt bei den Menschen sind. Sie sind gutmütige und nützliche Haustiere. Die schwarz-weißen Flecken identifizieren die Kuh mehr als eindeutig, daher ist es auch in der Werbung ein willkommenes Stilelement. Alleine durch das graphische, meist einfache Muster kann man einem Gegenstand ein positives Image geben.


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